Mitmachen

Schön, dass du dich entschlossen hast einen Freifunkknoten aufzustellen. Wir haben gleich zwei Möglichkeiten für dich, an deinen eigenen Freifunkknoten zu kommen :).

1. Abholen

Nimm mit uns Kontakt auf. Du kannst dir bei uns auch gerne einen fertig eingerichteten Router abholen. Es bietet dir auch die Möglichkeit, bei einem kühlen oder heißen Getränk im Plausch nützliche Tipps zum optimalen Freifunk-Betrieb zu erhalten, Fragen zu klären und die Community hinter Freifunk Möhne kennen zu lernen.

2. Selbermachen

Natürlich kannst Du Dir auch bequem von zu Hause aus Deinen eigenen Freifunkknoten herstellen: Einfach einen unterstütztes Router-Modell aussuchen, beim Online-Händler deiner Wahl bestellen und in ~15 Minuten mit unserer Firmware zu einem Freifunkknoten umrüsten:

Für den Einstieg empfehlen wir dir den TP-Link TL-WR841N zu kaufen. Der hat ein extrem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und kostet unter 20€.

Was braucht man sonst noch dafür?

Du benötigst lediglich einen Internetanschluss mit einer freien Netzwerkbuchse an einem Internet-Router und eine 24/7 verfügbare Steckdose zur ununterbrochenen Stromversorgung. Kleine Ladenlokale ohne Besonderheiten wie z. B. ein verwinkelter Grundriss sind im Aufwand auf dem gleichen Level wie die Installation im privaten Zuhause. Anleitung für die Installation findest du hier. Sollen zusätzliche Räumlichkeiten oder z.B. eine Außengastronomie ebenfalls mit Freifunk versorgt werden, dann benötigen Sie einen oder mehrere zusätzliche Freifunk-Router. Die weiteren Router müssen aber nicht unbedingt auch per Kabelverbindung am Router mit Internet-Anschluss angeschlossen werden, da Freifunk-Router standardmäßig auch WLAN-Verbindungen untereinander aufbauen können. Eine 24/7 verfügbare Steckdose reicht für die Erweiterung mit einem weiteren Router meistens aus. mesh_prinzip Die Möglichkeit, dass Freifunk-Router WLAN-Verbindungen untereinander aufbauen können, ist ein Kernelement von Freifunk.  Diese besondere Funktion der von den Freifunk-Mitgliedern ständig weiterentwickelten Firmware macht erst ein eigenständiges Freifunk-Netz möglich. Stehen zwei oder mehr Router in einer Entfernung die eine WLAN Verbindung ermöglicht, dann verbinden sich diese Freifunk-Router automatisch miteinander. Das nennt sich „Meshing“ oder „Vermaschen“. Im obigen Bild erkennt man zwei Freifunk-Router. Der erste hat einen Internet-Zugang über den hauseigenen Router. Der zweite hat mit dem ersten eine Mesh-Verbindung hergestellt. Beide senden die WLAN-Kennung (SSID) „Freifunk“ aus. Verbindet sich ein Benutzer mit dem Freifunk-Router Nr. 2, dann wickelt dieser seinen Datenverkehr über den Router Nr. 1 ab. Die Anzahl der Router ist nur durch die Auslastung der WLAN-Kanäle, Speicher im Freifunk-Router und CPU-Ressourcen im Freifunk-Router begrenzt. Verbinden sich Freifunk-Router untereinander, die auch eine Internetverbindung haben (so wie Freifunk-Router Nr. 1), dann findet eine Lastverteilung statt, um das Freifunk-Netz gleichmäßig zu nutzen. Dieses Netzwerk funktioniert über Etagen und Gebäudegrenzen hinweg. Mittels professioneller WLAN-Technik können auch größere Plätze abgedeckt oder direkte Verbindungen zwischen Stadtteilen aufgebaut werden. Bei weiteren Fragen schaut dochmal in den Fragenbereich rein oder kontaktiert uns direkt: Wir sind für jede Frage zu haben!